30. März 2010
Apples Versuch, sich das i im Produktnamen markenrechtlich schützen zu lassen, ist gescheitert. (Ähnlich ging es vor einiger Zeit dem Modehersteller JOOP!, der sich das Ausrufezeichen als Marke sichern wollte – darüber haben wir hier geschrieben.) Wie futurezone berichtet, hatte Apple vor einem australischen Gericht gegen ein Unternehmen prozessiert, das Taschen für elektronische Geräte unter [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 31. März 2010
14. März 2010
Redewendungen, Redensarten, feststehende sprachliche Bilder sind eine schöne Sache und können Texte bereichern. Eine schöne Sammlung von Redensarten und Metaphern „mit Hand und Fuß“ präsentiert Vera Carius hier. Falsch verwendete Redewendungen können allerdings auch ziemlich komische Stilblüten sprießen lassen.
das Auge des Vulkans
Das geht mich nicht die Bohne an.
Das spielt doch keine Kontrolle.
Das schlägt dem Fass [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 14. März 2010
11. März 2010
Drei hintereinander stehende Punkte kennzeichnen eine Auslassung. Entweder sind Teile eines Wortes oder Teile eines Satzes ausgelassen. Hierbei gibt es einen entscheidenden Unterschied: Werden Teile eines Wortes ausgelassen, setzt man keinen Leerschritt vor den Auslassungspunkten:
Verd… noch mal!
Fehlen jedoch ganze Wörter oder Satzteile, steht vor den Auslassungspunkten ein Leerschritt:
Herr …, dessen Name hier nicht genannt werden [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 11. März 2010
7. März 2010
Manche Wörter sind einfach doof: klingen unschön, falsch, bürokratisch, floskelhaft, zu modisch oder abgegriffen. Wörter, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen … Hat man mal so ein Wort auf dem Kieker, läuft es einem plötzlich ständig über den Weg, taucht in Zeitungen und Werbetexten auf oder gehört zu den Lieblingswörtern von Politikern und Zeitgenossen, [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 7. März 2010
4. März 2010
„Shoppingcenter“, „Facility-Manager“, „Servicepoint“ – derartige englische Wörter tummeln sich nicht selten in deutschen Texten. Aber wie trennt man die Wörter eigentlich? Im Englischen gilt schließlich nicht die Silbentrennung wie im Deutschen, sondern es gibt andere Trennungsregeln.
Sind die fremdsprachlichen Wörter in einen deutschen Text eingebettet, so gilt auch für sie die deutsche Silbentrennung, also:
Shop-ping-cen-ter
Fa-ci-li-ty-Ma-na-ger
Ser-vice-point
Handelt es sich [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 7. März 2010
2. März 2010
Eine nützliche und interessante Datenbank ist das Wortschatzlexikon der Universität Leipzig. Hier finden sich zum jeweiligen Suchbegriff unter anderem Synonyme, Relationen zu anderen Wörtern, Bedeutungsgruppen, Anwendungsbeispiele und – besonders hübsch! – Assoziationsgraphen. Unter „Wörter des Tages“ sind Wörter aufgelistet, die am jeweiligen Tag in Tageszeitungen und Newsdiensten besonders häufig vorkommen.
... weiterlesen »
Aktualisiert am 2. März 2010
7. Februar 2010
Die Eskimos sollen angeblich an die 100 Wörter für Schnee kennen. Tatsächlich ist die Anzahl der Eskimo-Schneewörter aber gar nicht überdurchschnittlich hoch, da 1. die eskimo-aleutische Sprachfamilie eine ganze Reihe von Sprachen umfasst. Es gibt also allein schon viele Ausdrücke für Schnee, weil jede Sprache über eigene Ausdrücke verfügt. 2. sind die eskimo-aleutischen Sprachen polysynthetische [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 7. März 2010
27. Januar 2010
Häufig gibt es Unsicherheiten bei der Schreibweise von Tageszeitangaben. In Verbindung mit den Zeitadverbien „heute“, „gestern“, „morgen“ gilt die Tageszeit als Substantiv und wird großgeschrieben:
heute Morgen
gestern Abend
morgen Vormittag
Wird das Zeitadverb durch „früh“ ergänzt, schreibt man Letzteres im Allgemeinen klein:
morgen früh
(So ist es in Deutschland üblich, in Österreich heißt es auch „morgen Früh“.)
In Verbindung mit Wochentagen [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 27. Januar 2010
19. Januar 2010
Heute erhält die Schriftstellerin, Schauspielerin und Regisseurin Emine Sevgi Özdamar die Carl-Zuckmayer-Medaille für besondere Verdienste um die deutsche Sprache und das künstlerische Wort. Zum ersten Mal wird damit eine Schriftstellerin ausgezeichnet, die nicht in ihrer Muttersprache schreibt.
Emine Sevgi Özdamar und Carl Zuckmayer verbindet das Grenzgängertum und das Finden von Heimat über die Sprache. Beide haben [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 19. Januar 2010
10. Dezember 2009
Twitter, Blogs, Communitys, also die Social Media, über die Unternehmen in einen Dialog mit ihren Kunden treten können, erfordern eine neue Unternehmenssprache – so Tilo Timmermann in einem interessanten Beitrag im Upload-Magazin. Der Auftritt von Unternehmen in diesen Medien basiert auf Text und Sprache, diese tragen somit wesentlich zum Image der Organisationen bei. Imageprägend [...]
... weiterlesen »
Aktualisiert am 10. Dezember 2009