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		<title>Das i ist keine Marke</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstaben]]></category>
		<category><![CDATA[i]]></category>
		<category><![CDATA[Markenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Apples Versuch, sich das i im Produktnamen markenrechtlich schützen zu lassen, ist gescheitert. (Ähnlich ging es vor einiger Zeit dem Modehersteller JOOP!, der sich das Ausrufezeichen als Marke sichern wollte – darüber haben wir hier geschrieben.) Wie futurezone berichtet, hatte Apple vor einem australischen Gericht gegen ein Unternehmen prozessiert, das Taschen für elektronische Geräte unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apples Versuch, sich das i im Produktnamen markenrechtlich schützen zu lassen, ist gescheitert. (Ähnlich ging es vor einiger Zeit dem Modehersteller JOOP!, der sich das Ausrufezeichen als Marke sichern wollte – darüber haben wir <a href="http://www.360grad-blog.de/?p=142">hier</a> geschrieben.) Wie <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1641833/">futurezone</a> berichtet, hatte Apple vor einem australischen Gericht gegen ein Unternehmen prozessiert, das Taschen für elektronische Geräte unter der Marke DOPi vertreibt: Apples Meinung zufolge stellt das i im Markennamen eine Irreführung der Kunden dar, da sie es automatisch mit Apple-Produkten in Verbindung brächten.<br />
Da sind wir aber sehr froh, dass das i Allgemeingut bleibt – desen klenen Buchstaben würden wr nämlch zemlch vermssen …</p>
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		<title>Redewendungen verwenden und verdrehen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 17:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Redensarten]]></category>
		<category><![CDATA[Redewendungen]]></category>
		<category><![CDATA[sprachliche Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Stilblüten]]></category>

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		<description><![CDATA[Redewendungen, Redensarten, feststehende sprachliche Bilder sind eine schöne Sache und können Texte bereichern. Eine schöne Sammlung von Redensarten und Metaphern „mit Hand und Fuß“ präsentiert Vera Carius hier. Falsch verwendete Redewendungen können allerdings auch ziemlich komische Stilblüten sprießen lassen.

das Auge des Vulkans
Das geht mich nicht die Bohne an.
Das spielt doch keine Kontrolle.
Das schlägt dem Fass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Redewendungen, Redensarten, feststehende sprachliche Bilder sind eine schöne Sache und können Texte bereichern. Eine schöne Sammlung von Redensarten und Metaphern „mit Hand und Fuß“ präsentiert Vera Carius <a href="http://sprache-stil.suite101.de/article.cfm/redensarten-mit-hand-und-fuss">hier</a>. Falsch verwendete Redewendungen können allerdings auch ziemlich komische Stilblüten sprießen lassen.<br />
<br />
<em>das Auge des Vulkans<br />
Das geht mich nicht die Bohne an.<br />
Das spielt doch keine Kontrolle.<br />
Das schlägt dem Fass die Krone aus.</em><br />
<br />
Das nur als kleine Auswahl an Verdrehern, die einem als Lektorin so über den Weg laufen können. Wer derartige Pannen vermeiden möchte, dem sei der <a href="http://www.redensarten-index.de/suche.php">Redensarten-Index</a> ans Herz gelegt.</p>
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		<title>Punkt, Punkt, Punkt – Rechtschreibtipp Auslassungspunkte</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Auslassungspunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Punkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei hintereinander stehende Punkte kennzeichnen eine Auslassung. Entweder sind Teile eines Wortes oder Teile eines Satzes ausgelassen. Hierbei gibt es einen entscheidenden Unterschied: Werden Teile eines Wortes ausgelassen, setzt man keinen Leerschritt vor den Auslassungspunkten:

Verd… noch mal!

Fehlen jedoch ganze Wörter oder Satzteile, steht vor den Auslassungspunkten ein Leerschritt:

Herr …, dessen Name hier nicht genannt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei hintereinander stehende Punkte kennzeichnen eine Auslassung. Entweder sind Teile eines Wortes oder Teile eines Satzes ausgelassen. Hierbei gibt es einen entscheidenden Unterschied: Werden Teile eines Wortes ausgelassen, setzt man keinen Leerschritt vor den Auslassungspunkten:<br />
<br />
<em>Verd… noch mal!</em><br />
<br />
Fehlen jedoch ganze Wörter oder Satzteile, steht vor den Auslassungspunkten ein Leerschritt:<br />
<br />
<em>Herr …, dessen Name hier nicht genannt werden soll, war auch dabei.<br />
Ich weiß auch nicht recht …</em><br />
<br />
Stehen die Auslassungspunkte am Ende eines Satzes, gibt es keinen zusätzlichen Schlusspunkt. Beenden die drei Punkte eine Aufzählung, wird vor dem letzten Aufzählungsglied kein Komma gesetzt:<br />
<br />
<em>Zu kaufen gibt es Lebensmittel aller Art: Brot, Käse, Schinken, Obst …</em><br />
<br />
Übrigens sollte man für korrekte Auslassungszeichen nicht einfach dreimal die Punkttaste auf der Computertastatur drücken, sondern die vorgesehene Tastenkombination benutzen: Auf dem Mac ist das „Alt“ und die .-Taste; unter Windows die Alt-Taste und die Ziffernfolge 0133 auf dem Ziffernblock.</p>
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		<title>Tauschbörse für ungeliebte Wörter</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 16:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Ungeliebte Wörter]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Wörter sind einfach doof: klingen unschön, falsch, bürokratisch, floskelhaft, zu modisch oder abgegriffen. Wörter, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen … Hat man mal so ein Wort auf dem Kieker, läuft es einem plötzlich ständig über den Weg, taucht in Zeitungen und Werbetexten auf oder gehört zu den Lieblingswörtern von Politikern und Zeitgenossen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Wörter sind einfach doof: klingen unschön, falsch, bürokratisch, floskelhaft, zu modisch oder abgegriffen. Wörter, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen … Hat man mal so ein Wort auf dem Kieker, läuft es einem plötzlich ständig über den Weg, taucht in Zeitungen und Werbetexten auf oder gehört zu den Lieblingswörtern von Politikern und Zeitgenossen, die einem eher unsympathisch sind.<br />
Hier ist eine Liste von Wörtern, die mich persönlich nerven, und von Wörtern, die ich lieber mag und gegen die ich die anderen gerne eintauschen würde:<br />
<br />
<strong>Wörter, die ich nicht mag</strong><br />
<br />
<em>zeitnah</em> – Tauschwort: bald, in Kürze, demnächst<br />
<em>proaktiv</em> – Tauschwort: aktiv, engagiert<br />
<em>nachhaltig</em> – Tauschwort: dauerhaft<br />
<em>rückhaltlos</em> – Tauschwort: schonungslos, lückenlos (je nach Kontext)<br />
<em>diesbezüglich</em> – Tauschwort: in dieser Sache<br />
<em>in 2010</em> – Tauschwort: 2010, im Jahr 2010<br />
<em>Expertise </em> – Tauschwort: Erfahrung<br />
<em>das Weiterso</em> – Tauschwort: Fortsetzung, Kontinuität, Beständigkeit<br />
<em>Abwrackprämie</em> – Tauschwort: Subventionierung der Automobilbranche<br />
<em>Wetterproblematik</em> – Tauschwort: schlechtes Wetter<br />
<em>Schreibe</em> – Tauschwort: Schreibstil<br />
<em>Streifen</em> – Tauschwort: Film<br />
<em>Unruhestand</em> – Tauschwort: Rente, Pension, Ruhestand<br />
<em>fremdschämen</em> – Tauschwort: sich für jmdn. schämen<br />
<em>Facility-Manager</em> – Tauschwort: Hausmeister<br />
<em>etwas erinnern</em> – Tauschwort: sich an etwas erinnern<br />
<em>abändern</em> – Tauschwort: ändern<br />
<em>händisch</em> – Tauschwort: von Hand<br />
<em>fußläufig</em> – Tauschwort: zu Fuß<br />
<em>schlussendlich</em> – Tauschwort: schließlich<br />
<em>tschüssi</em> – Tauschwort: tschüss<br />
<br />
Diese Liste darf gerne ergänzt werden – wem fallen noch mehr ungeliebte Wörter ein? Wer keine schöneren Alternativen weiß, der bekommt von uns ein besseres Wort geliefert. Die Tauschbörse für ungeliebte Wörter ist eröffnet!</p>
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		<title>Englische Wörter trennen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[fremdsprachliche Wörter]]></category>
		<category><![CDATA[Worttrennung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Shoppingcenter“, „Facility-Manager“, „Servicepoint“ – derartige englische Wörter tummeln sich nicht selten in deutschen Texten. Aber wie trennt man die Wörter eigentlich? Im Englischen gilt schließlich nicht die Silbentrennung wie im Deutschen, sondern es gibt andere Trennungsregeln.
Sind die fremdsprachlichen Wörter in einen deutschen Text eingebettet, so gilt auch für sie die deutsche Silbentrennung, also:

Shop-ping-cen-ter
Fa-ci-li-ty-Ma-na-ger
Ser-vice-point

Handelt es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Shoppingcenter“, „Facility-Manager“, „Servicepoint“ – derartige englische Wörter tummeln sich nicht selten in deutschen Texten. Aber wie trennt man die Wörter eigentlich? Im Englischen gilt schließlich nicht die Silbentrennung wie im Deutschen, sondern es gibt andere Trennungsregeln.<br />
Sind die fremdsprachlichen Wörter in einen deutschen Text eingebettet, so gilt auch für sie die deutsche Silbentrennung, also:<br />
<br />
<em>Shop-ping-cen-ter<br />
Fa-ci-li-ty-Ma-na-ger<br />
Ser-vice-point</em><br />
<br />
Handelt es sich aber um einen längeren zusammenhängenden englischen Text, der zum Beispiel in einem deutschen Buch zitiert wird, muss nach den englischen Regeln getrennt werden. Wohl dem, der da ein Wörterbuch mit Angaben zu Trennungen besitzt: Die englische Worttrennung (ein paar wenige Infos dazu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Worttrennung">hier</a>) richtet sich nämlich sowohl nach phonetischen (Silben) als auch nach morphologischen (Wortstamm) Prinzipien und wird dadurch so kompliziert, dass sie angeblich in englischsprachigen Ländern in der Schule kaum behandelt wird.</p>
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		<title>Für Wörtersammler: Wortschatzlexikon</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nützliche und interessante Datenbank ist das Wortschatzlexikon der Universität Leipzig. Hier finden sich zum jeweiligen Suchbegriff unter anderem Synonyme, Relationen zu anderen Wörtern, Bedeutungsgruppen, Anwendungsbeispiele und – besonders hübsch! – Assoziationsgraphen. Unter „Wörter des Tages“ sind Wörter aufgelistet, die am jeweiligen Tag in Tageszeitungen und Newsdiensten besonders häufig vorkommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nützliche und interessante Datenbank ist das <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/">Wortschatzlexikon</a> der Universität Leipzig. Hier finden sich zum jeweiligen Suchbegriff unter anderem Synonyme, Relationen zu anderen Wörtern, Bedeutungsgruppen, Anwendungsbeispiele und – besonders hübsch! – Assoziationsgraphen. Unter <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/wort-des-tages/2010/03/02/">„Wörter des Tages“</a> sind Wörter aufgelistet, die am jeweiligen Tag in Tageszeitungen und Newsdiensten besonders häufig vorkommen.</p>
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		<title>Mit Tippfehlern Geld verdienen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Tippfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Google schlägt Profit aus Tippfehlern – das Unternehmen ist jedoch nicht etwa unter die Korrektoren gegangen, sondern schaltet Anzeigen auf sogenannten Typosquatting-Sites. Beim Typosquatting sichern sich Trittbrettfahrer Domains, die ähnlich wie bekannte Adressen lauten, aber häufig vorkommende Tippfehler enthalten. Wer sich beim Eingeben einer URL vertippt, landet auf einer solchen Seite. Wirtschaftsinformatikexperten haben jetzt ausgerechnet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google schlägt Profit aus Tippfehlern – das Unternehmen ist jedoch nicht etwa unter die Korrektoren gegangen, sondern schaltet Anzeigen auf sogenannten Typosquatting-Sites. Beim Typosquatting sichern sich Trittbrettfahrer Domains, die ähnlich wie bekannte Adressen lauten, aber häufig vorkommende Tippfehler enthalten. Wer sich beim Eingeben einer URL vertippt, landet auf einer solchen Seite. Wirtschaftsinformatikexperten haben jetzt ausgerechnet, dass Google auf diese Weise jährlich rund 497 Millionen US-Dollar verdienen dürfte. Mehr dazu auf <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1639642/">futurezone.ORF.at</a>.</p>
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		<title>Was Lektoren tun und wofür sie verantwortlich sind</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Hegemann]]></category>
		<category><![CDATA[Lektor]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Falls Hegemann beschäftigt sich stern.de mit der wichtigen Frage, was Lektoren eigentlich so machen:
Im besten Fall ist der Lektor von Anfang an dabei, von der Idee bis zur Buchpräsentation. Neben einer vertrauensvollen Beziehung zum Autoren geht es um die ganz pragmatische Arbeit mit dem Text: Das Manuskript wird stilistisch überprüft, ob die Metaphern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Falls Hegemann beschäftigt sich <a href="http://www.stern.de/kultur/buecher/helene-hegemann-warum-der-lektor-nicht-einfach-gegoogelt-hat-1543773.html">stern.de</a> mit der wichtigen Frage, was Lektoren eigentlich so machen:</p>
<blockquote><p>Im besten Fall ist der Lektor von Anfang an dabei, von der Idee bis zur Buchpräsentation. Neben einer vertrauensvollen Beziehung zum Autoren geht es um die ganz pragmatische Arbeit mit dem Text: Das Manuskript wird stilistisch überprüft, ob die Metaphern stimmen, die Begrifflichkeiten, die dramatische Struktur. Alle Eingriffe werden mit dem Autoren abgesprochen.</p></blockquote>
<p>So weit stern.de zur Arbeit von Lektoren. Wer mehr über Aufgaben und Berufsbild des (freien) Lektors erfahren möchte, kann sich <a href="http://www.vfll.de/pages/berufsbild/berufsbild_start.php?m=2">hier</a> informieren.<br />
 „Axolotl Roadkill“ hat eine Debatte über die Zuständigkeit des Lektorats in Sachen Urheberrecht ausgelöst: Wer ist verantwortlich, wenn der Text geklaut ist – der Autor oder der Lektor, der es nicht bemerkt hat? „Der Text liegt in der Verantwortung des Urhebers, nicht des Lektors“, zitiert stern.de Carla Mayer, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des <a href="http://www.vfll.de/">VFLL</a>. Lektoren prüfen und überarbeiten Texte, machen Verbesserungsvorschläge und weisen auf Unstimmigkeiten hin – z. B. wenn ihnen auffällt, dass ein Autor von einem anderen Text mehr als nur inspiriert wurde. Natürlich ist es dabei das Ziel eines jeden Lektors, sämtliche Fehler zu bemerken und auszubügeln. Aber verantwortlich für den Inhalt ist der Autor. Der Lektor muss dessen Text gegenüber zwar kritisch sein, aber er muss sich dennoch auf den Autor verlassen können – auch was das Verantwortungsbewusstsein im Hinblick auf das Urheberrecht angeht.<br />
[Update: Eine ausführliche Beschreibung der Arbeit und Aufgaben eines Lektors gibt es übrigens auch bei Textguerilla, <a href="http://www.textguerilla.de/2008/10/29/dann-klappt%E2%80%99s-auch-mit-dem-lektorat/">hier</a> und <a href="http://www.textguerilla.de/2008/10/30/fortsetzung-dann-klappts-auch-mit-dem-lektorat-teil-2/">da</a>.]</p>
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		<title>Wie viele Schneewörter gibt es eigentlich?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 21:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimosprache]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Eskimos sollen angeblich an die 100 Wörter für Schnee kennen. Tatsächlich ist die Anzahl der Eskimo-Schneewörter aber gar nicht überdurchschnittlich hoch, da 1. die eskimo-aleutische Sprachfamilie eine ganze Reihe von Sprachen umfasst. Es gibt also allein schon viele Ausdrücke für Schnee, weil jede Sprache über eigene Ausdrücke verfügt. 2. sind die eskimo-aleutischen Sprachen polysynthetische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.360grad-blog.de/wp-content/uploads/schnee.jpg" alt="" title="schnee" width="200"  class="alignnone size-full wp-image-453" /><br />
Die Eskimos sollen angeblich an die 100 Wörter für Schnee kennen. Tatsächlich ist die Anzahl der Eskimo-Schneewörter aber gar nicht überdurchschnittlich hoch, da 1. die eskimo-aleutische Sprachfamilie eine ganze Reihe von Sprachen umfasst. Es gibt also allein schon viele Ausdrücke für Schnee, weil jede Sprache über eigene Ausdrücke verfügt. 2. sind die eskimo-aleutischen Sprachen polysynthetische Sprachen, die Satzteile wie „gerade frisch gefallener Schnee“ in einem einzigen Wort zusammenfassen. (Mehr zu dem Irrtum über die Eskimosprachen steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eskimo-Wörter_für_Schnee#cite_note-1">hier</a>.)<br />
Je länger der Berliner Winter dauert, mit umso mehr Spielarten des Schnees wird man auch in hiesigen Breitengeraden vertraut. Und so fallen einem auch immer mehr deutsche Schneewörter ein. Hier eine Liste, die gerne ergänzt werden darf!<br />
<br />
<em>Neuschnee<br />
Altschnee<br />
Pulverschnee<br />
Nassschnee<br />
Pappschnee<br />
Schneeflocken<br />
Schneegriesel<br />
Schneeregen<br />
Harsch<br />
Sulzschnee<br />
Firn</em><br />
<em>Faulschnee</em> (das Wort kannte ich bisher nicht, sehr wohl aber die Schneeart: ein Gemisch aus Wasser und größeren Schneebrocken, das sich nicht mehr gut verbindet)<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Büßereis">Büßerschnee</a> oder <em>Zackenfirn</em><br />
<em>Matschepampe</em><br />
<br />
Wem fällt noch mehr ein?</p>
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		<title>Wie man ein E-Book im Eigenverlag herausbringt</title>
		<link>http://www.360grad-blog.de/?p=435</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudialuedtke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Albers]]></category>
		<category><![CDATA[Meconomy]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Markus Albers&#8217; selbst verlegtes E-Buch „Meconomy&#8221; ist schon einiges gebloggt und getwittert worden. Auf DIYG hat er jetzt eine Anleitung verfasst, wie man ein E-Book im Eigenverlag herausbringt. In sechs Schritten beschreibt er hier den Weg von der Suche nach einem Dienstleister für den Verkauf digitaler Inhalte, der Einrichtung der dazugehörigen Website über Lektorat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://www.markusalbers.com/">Markus Albers&#8217;</a> selbst verlegtes E-Buch <a href="http://www.meconomy.me/">„Meconomy&#8221;</a> ist schon einiges gebloggt und getwittert worden. Auf <a href="http://www.schreibermag.de/">DIYG</a> hat er jetzt eine Anleitung verfasst, wie man ein E-Book im Eigenverlag herausbringt. In sechs Schritten beschreibt er <a href="http://www.schreibermag.de/best-practice/e-books-im-eigenverlag-%e2%80%93-eine-anleitung-in-6-schritten/">hier</a> den Weg von der Suche nach einem Dienstleister für den Verkauf digitaler Inhalte, der Einrichtung der dazugehörigen Website über Lektorat und Satz bis hin zu Marketing und Vertrieb.</p>
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